Leistungsbewertung während der Corona-Zeit

 

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern,

der Erlass für die Bewertung der Schüler*innenleistungen während der Corona-Zeit, der sich auf die HomeSchooling-Situation des Schuljahres 2019/2020 bezog, wird nach den Sommerferien nicht mehr gelten.

Die Bewertung der Arbeitsergebnisse, der Mitarbeit, von Tests, Klassenarbeiten und Klassenarbeitsersatzleistungen findet wieder statt, wie wir alle es kennen.

 


 

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern,

ab dem 4. Mai 2020 gilt für Schulen in Schleswig-Holstein ein neuer Erlass zum schulischen Lernen und zur Leistungsbewertung. Grundsätzlich gilt hier:

„Da die unterschiedlichen Lehr- und Lernbedingungen weiterhin bestehen und die durch das Pandemiegeschehen verursachte häusliche Isolation für Familien grundsätzlich, insbesondere aber für Kinder und Jugendliche eine große Belastung darstellt, soll der aktuell ungewohnt dünne Faden zwischen Schülerinnen und Schülern und Schule nicht durch Bewertungsaspekte belastet werden. Schülerinnen und Schüler erhalten vielmehr Lernangebote, die ihnen helfen sollen, ihren Alltag konstruktiv zu gestalten und Kompetenzen für den weiteren Lernweg zu stabilisieren und, wo möglich, auszubauen. Priorität hat dabei der persönliche Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern und der Schule, die als Bezugspunkt und Sozialraum erlebbar wird."

Vorgaben für die Leistungsbewertung:

„Soweit bis zum Ende des Schuljahres 2019/20 ein regulärer Unterrichtsbetrieb nicht wiederaufgenommen werden kann, werden die Leistungen, die bis zum 13. März 2020 erbracht wurden, als Basis für die im Zeugnis dokumentierten Ganzjahresnoten genommen und Grundlage weiterer ggf. davon abhängender Entscheidungen [...]

Die Verpflichtung zur Erhebung von Leistungsnachweisen in Form von Klassenarbeiten und gleichwertigen Leistungsnachweisen gemäß Klassenarbeitserlass ist für den Rest des Halbjahres ausgesetzt [...]

Arbeitsergebnisse in einem eingeschränkten Präsenzunterricht sowie Arbeitsergebnisse außerhalb des Präsenzunterrichts, die ab dem 20. April 2020 in den Phasen des wegen der Corona-Pandemie ausgesetzten oder deutlich eingeschränkten Regelunterrichts auf schulische Veranlassung erbracht worden sind, gehen als Abrundung des Gesamteindruckes zu Gunsten der Schülerin bzw. des Schülers in die Bewertung für Unterrichtsbeiträge ein […]"

Wenn Schüler*innenleistungen aus der Zeit ab dem 20. April 2020 als Unterrichtsbeiträge gewertet werden, ist das also grundsätzlich möglich. Zu beachten sind dabei die in dem Erlass aufgeführten Vorgaben. Sie beziehen sich v.a. auf die Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen, vergleichbare Bedingungen, transparente Kriterien, hilfreiche Rückmeldungen etc.